Andreas Pauli ist seit 1994 als Rechtsanwalt zugelassen.
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  Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2014

Allgemeine Hinweise zum Bau- und Werkvertragsrecht

Mitte der 90er Jahre hatte ich selbst das Vergnügen eines Bauherren ...

Die damaligen eigenen Erfahrungen, gepaart mit meiner Berufspraxis motivieren mich immer wieder, für meine Mandanten das Optimum aus einem schon verloren geglaubten Fall herauszuholen.

Aber selbstverständlich vertrete ich auch ständig Handwerker, die um ihren verdienten Werklohn geprellt werden sollen.

Begriff

Das Baurecht gliedert sich in privates und öffentliches Baurecht. Das öffentliche Baurecht umfasst alle Vorschriften von baulichen Anlagen, ihre Errichtung, Nutzung, Änderung, Beseitigung und ihre notwendige Beschaffenheit sowie die Ordnung, Förderung und Grenzen der baulichen Nutzung des Bodens.

Das private Baurecht regelt dagegen die zivilrechtlichen Rechtsbeziehungen zwischen

  • Bauherrn und Architekten,
  • Bauherrn und Ingenieuren (Sonderfachleuten),
  • Bauherrn und Unternehmern,
  • Architekten und Ingenieuren,
  • Architekten und Bauunternehmern,
  • den Bauunternehmern selbst, Baustofflieferanten, Erwerbern und Bauträgern.

Ferner regelt das private Baurecht den Ausgleich der privaten Nachbarinteressen im Zusammenhang mit der Bauausführung. Dazu gehören auch die Nachbarrechtsgesetze der Länder.

Formen des Unternehmereinsatzes

Der Bauherr kann verschiedene Formen des Unternehmereinsatzes für sein Bauvorhaben wählen:

  • Er beauftragt nur einen Unternehmer (Generalunternehmer) mit allen zum Bauvorhaben gehörenden Leistungen einschließlich der Architekten- bzw. Ingenieur-, Planungs- und Überwachungsarbeiten.
  • Er beauftragt Architekten, Sonderfachleute und einzelne Gewerke (Alleinauftragnehmer) jeweils gesondert.

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